08.11. und 09.11.2008 2-facher Brandeinsatz in Suetschach.
Unser Suetschach ist nur knapp einer Katastrophe entkommen!
Am Samstag den
08.11.2008 um 21:52 Uhr
wurden durch Sirenengeheul die Kameraden der FF
Suetschach und der FF Feistritz zu einem Brandeinsatz
neben
dem Krampusmuseum gerufen. Kameraden der FF
Suetschach
haben auch als Mitglieder des Krampusvereines im Museum für die bevorstehende
Krampussaison diverse Vorbereitungen getätigt.
Dabei ist ihnen beißender Rauch ergab aus
dem Nebengebäude (zw. Krampusmuseum
und Kirche) aufgefallen. Deren Aufmerksamkeit ist zu verdanken, dass die
Feuerwehren sehr rasch alarmiert wurden und dadurch Schlimmeres verhindert
werden konnte. Während der Alarmierung konnte der Traktor des Gebäudebesitzers
Method Weissitsch mit Hilfe herbei eilender Gäste des Gasthauses Stefaner
aus der Garage geschoben werden.
Der
Versuch den Brand mit Feuerlöschern zu besiegen war dann allerdings vergebens.
Die sodann eintreffende Feuerwehren konnten mit einem Atemschutztrupp und dem
Tanklöschfahrzeug der FF Feistritz den Brand rasch besiegen. Die beiden Bewohner
des Obergeschosses mussten wegen
Verdachtes auf Rauchgasvergiftung ins LKH Klagenfurt
eingeliefert werden.
Im Gebäude befand sich weder eine Elektroinstallation noch sonst irgendetwas, das den Brand hätte verursachen können.
Einige Stunden später bemerkte die Nachbarin des Anwesens Josef / Helene Ratz in Suetschach 58 (vlg. Tscharre) zum 2.mal in dieser Nacht eine Rauchentwicklung.
In
dem nur 3 Meter neben dem Wohnhaus
befindlichen
Wirtschaftsgebäude brannte es im
Tennenbereich bereits lichterloh. So
wurde erneut um 0:30 Sirenenalarm ausgerufen. Dank des raschen Eingreifens der
Feuerwehren Suetschach und Feistritz konnte erneut großer Schaden verhindert
werden. Dank des betonierten Tennenbodens konnte sich das Feuer nicht so rasch
ausbreiten. Der Traktor konnte ebenfalls in Sicherheit gebracht werden. Zum
Opfer fielen Gott sei Dank nur einige
Strohballen und Bretter. Auch bei diesem Fall war nichts in der Nähe, das einen
Brand hätte auslösen können.
Wie
auch beim ersten Einsatzort dieser Nacht sind auch in diesem Teil der Ortschaft
sehr viele Gebäude besonders eng zusammen gebaut.
Anlässlich dieser beiden Fälle kann eigentlich niemand mehr von Zufällen sprechen. Der Verdacht auf Brandstiftung liegt nahe!
Die Kriminalabteilung wird einiges zu tun haben!