Geräte

 

 

 

Die Böller (Mörser)

 

 

wurden früher von den „Schiassern“ meist selbst angefertigt. Einige von ihnen stammten vom Schlossermeister ANTON FURTNER aus Suetschach, andere wiederum von FRIEDRICH KROPFITSCH, HERBERT SCHAUNIG und FRANZ EINSPIELER.

 

 

 

  

Technische Merkmale:

 

Vorderlader verschiedene Größe und Form z.B. Sechskant, kegelig, Durchmesser 20 mm, mit Länge ca. 400 mm mit oben liegendem Zündloch.

 

Füllung

 

Schwarzpulver, Sägemehl, gebrannter Ziegel; Verdichtung mit Stahlstössel, Auslösung mit glühender Stahllunte.

 

 

Die Salutkanone

 

 

Da die Mörser nicht mehr den neuen sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen, wurde schließlich die erste Kanone im Wert von ca. € 1.500,-- angekauft. Es war dies eine Salutkanone Kaliber 4, bestehend aus einem Stahlrohr mit Trichter, Festigkeit ST 700, Durchmesser 110 mm, Länge 400 mm. Die Lagerlänge beträgt 120 mm und der Lagerdurchmesser 38 mm. Sie ist geeignet für Leuchtspurmunition.

 

 

 

Unsere Kanone

 

 

Ausstoßer mechanisch (händisch), Zündmechanismus mechanisch (händisch mit Schnurauslöser). Verriegelung: Klappverschluss.

Der sicherheitstechnische Beschuss erfolgte in der Prüf- und Versuchsanstalt Ferlach. Wir besitzen heute 3 Kanonen dieses Typs.